Waldtiere beim Gedächtnistraining

Jägerin und Obfrau der Jägervereinigung für den Bereich Lernort Natur, Anne Waizmann, hat ein Gedächtnistraining zum Thema Wald geplant und durchgeführt.

Erstellt am 30.07.2018

Um die kognitiven Fähigkeiten und die geistige Fitness zu fördern bieten viele Pflegeheime Gedächtnistrainings an. Einmal eine andere Form des Gedächtnistrainings fand im DRK Seniorenzentrum Hüttlingen, in Unterkochen und ebenso im Pflegeheim St. Elisabeth in Aalen statt. Dort wurde von DRK Gedächtnistrainerin Ilse Wiehler Galbas gemeinsam mit der Jägerin und Obfrau der Jägervereinigung für den Bereich Lernort Natur, Anne Waizmann, ein Gedächtnistraining zum Thema Wald geplant und mit vielen begeisterten Teilnehmern durchgeführt.
Es sollten vergessen geglaubte einheimische Waldtiere, ihr Lebensraum sowie ihr Aussehen ins Gedächtnis gerufen werden. Der Alltag der Tiere und die heutige Jagdpraxis wurden ausführlich erläutert. Das Wissen der großen Gruppe der Teilnehmer wurde von diesen begeistert eingebracht. Lebhafte Gespräche kamen in Gang, Fragen wurden gestellt und beantwortet und alle Teilnehmer beteiligten sich engagiert an diesen Gesprächen.
Auch das Fühlen und Hören kam nicht zu kurz. Die mitgebrachten Decken, Schwarten und Bälge wurden genauso wie die Präparate der Tiere ausführlich angeschaut und auch befühlt. Jagdlieder wurden mit dem Jagdhorn angeblasen, von den Teilnehmern erkannt und vor allem auch kräftig mitgesungen.
Alle Teilnehmer erlebten eine kurzweilige Stunde mit viele schöne Momenten und konnten neue „alte Erfahrungen und Wissen“ mitnehmen.


Information:
In der Jägersprache heißt das Fell vom Rotfuchs, Hase u.a. „Balg“. Als „Decke“ bezeichnen Jäger das Fell vom Reh und „Schwarte“ wird das Fell des Wildschweins genannt.

Foto von Anne Waizmann

Erstellt am 30.07.2018
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