Jungjägerausbildung - Praktischer Hundetag

vom 23.04.2023

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Jungjägerausbildung 2023

Praktischer Hundetag vom 23.04. in Hohenstadt

„Ein gelungener Tag, auch für langjährige Hundeführer!“, „Ein super Tag, hat echt Spaß gemacht!“, „War echt klasse und wieder einmal toll organisiert!“, so die zusammenfassende Resonanz einiger Teilnehmer des im Rahmen der Jungjägerausbildung organisierten praktischen Hundetages der Kreisjägervereinigung Aalen, bei strahlendem Sonnenschein in Abtsgmünd-Hohenstadt.

Patricia Gräfin Adelmann, neue Dozentin der KJV Aalen für das Fach 3, Hundewesen, organisierte und moderierte den praktischen Hundetag in ihrem Revier, bei dem 28 verschiedene Jagdhunderassen, über 35 Hunde, die Hauptrolle spielten.

Nach der Begrüßung durch JagdhornbläserInnen der KJV Aalen und des Kreisjägermeisters Uwe Mahler sowie Lehrgangleiters Ernst Michael Sperrle, wiederholten die sechzehn anwesenden Jagdscheinanwärter in ca. 3,5 Stunden, gemeinsam mit den überaus engagierten HundeführerInnen, die Rassegruppen und Haupt-Arbeitsgebiete unserer vielseitigen und vierbeinigen JagdkameradInnen. Vorzüge und Einschränkungen, wie auch die Ausbildung und Ausbildungsgegenstände (erlaubte und verbotene), wurden angesprochen.

Im Anschluss veranschaulichten jagdlich geführte Hunde die Arbeit vor und nach dem Schuss. Mehrere Deutsch Kurzhaar zeigten ihr Können bei der Suche und Vorstehen, ein Deutsch Langhaar arbeitete sauber auf einer Federwildschleppe und apportierte das ausgelegte Stück in vorbildlichster Weise. Gräfin Adelmanns Deutsche Jagdterrierhündin veranschaulichte beim Apportieren eines Apportierbockes und eines Eies, dass gut ausgebildete Hunde ihren Griff dem Gewicht anpassen und somit das wertvolle Wildpret nicht durch Verletzungen durch den Hund entwerten. Border Terrier „Alfi“ zeigte eindrücklich, wie ein simuliert in die 4m Ziehröhre eingeschliefter Waschbär geborgen werden kann, damit auch hier der wertvolle Balg verwendet wird und nicht verloren geht. Apportieren aus tiefem Gewässer mit Schilf, wie auch das Einarbeiten von Welpen an einer Pendelsau beeindruckte die TeilnehmerInnen. Abschließend arbeitete der Hannoversche Schweißhund der Nachsuche Ostalb mit dem Führer Oliver Döz konzentriert und sicher die ca. fünf Stunden alte künstliche Schweißfährte.

Wissend, dass die Jagdscheinanwärter bestmöglich vorbereitet wurden, wünsche die Kreisjägervereinigung Aalen allen Jagdscheinanwärtern für die noch anstehenden Prüfungen viel Erfolg und Weidmannsheil!

Gräfin Adelmanns besonderer Dank gilt zudem allen Mitwirkenden und Helfern – den Landwirten für die Flächen, den Hundeführern, Achims Tierbedarf aus Abtsgmünd für die Aufmerksamkeiten für die Hundeführer und Steffen Weller für die Organisation der Verpflegung (Spanferkel, Getränke, Kaffee und Kuchen) auf seinem Hof.

Patricia Gräfin Adelmann